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Steuerjahr 2026 · Stand: November 2026

Kapitalbezug Pensionskasse und 3a in Freiburg (Fribourg) – Steuern 2026

Wie viel Steuern kostet es in Freiburg (Freiburg), Geld aus der Pensionskasse oder der Säule 3a als Kapital zu beziehen? Beispiele, der Vergleich im Kanton, was das Staffeln der 3a-Bezüge bringt – und die Gratis-Rechner für Ihre eigenen Zahlen.

Mit eigenen Zahlen gratis ausrechnen

Freiburg (Fribourg) im Kanton Freiburg zählt 39'599 Einwohnerinnen und Einwohner (BFS, Ende 2025). 4'342 von ihnen – 11,0 % – sind zwischen 55 und 64 Jahre alt und erreichen in den nächsten zehn Jahren das AHV-Referenzalter. Für sie stellt sich bald die Frage, ob sie ihr Vorsorgegeld als Rente oder als Kapital beziehen – und wie viel Steuern das Kapital kostet.

Kapitalsteuer in Freiburg: Beispiele 2026

Kapitalleistungen aus Vorsorge – aus der Pensionskasse und aus der Säule 3a – werden getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem tieferen Satz besteuert. Die Tabelle zeigt die einmalige Steuer von Bund, Kanton und Gemeinde Freiburg.

Kapitalsteuer 2026 in Freiburg, in CHF (darunter in Prozent des Betrags)
Kapital­bezugallein­stehendverheiratet
100'0003'240
3,2 %
2'700
2,7 %
250'00017'400
7,0 %
16'280
6,5 %
500'00046'500
9,3 %
45'280
9,1 %

Annahmen: Steuerjahr 2026 · Wohnort Freiburg · ohne Kirchensteuer · Bezug mit 65 Jahren, ohne Kinder · keine weiteren Kapitalbezüge im selben Jahr · «verheiratet» = Ehepaar, gemeinsam besteuert · Bund, Kanton und Gemeinde zusammen · auf CHF 10 gerundet.

Davon geht die direkte Bundessteuer – sie ist in der ganzen Schweiz gleich – an den Bund: bei CHF 250'000 rund CHF 3'900 für Alleinstehende und CHF 3'680 für Verheiratete. Der Rest – rund CHF 13'500 bzw. CHF 12'600 – geht an den Kanton Freiburg und die Gemeinde. Mit Kirchensteuer kommen in Freiburg bei CHF 250'000 (verheiratet) rund CHF 630 (reformiert) bzw. CHF 420 (römisch-katholisch) dazu; der genaue Betrag hängt von der Kirchgemeinde ab.

Freiburg im Vergleich

Bei einem Kapitalbezug von CHF 500'000 (verheiratet, ohne Kirchensteuer) liegt Freiburg auf Rang 46 von 119 Gemeinden im Kanton Freiburg und auf Rang 1'951 von 2'110 Gemeinden der Schweiz (Rang 1 = am günstigsten). Freiburg gehört damit zu den teuersten zehn Prozent aller Gemeinden. Der Mittelwert (Median) aller Schweizer Gemeinden liegt bei rund CHF 36'880.

Kapitalbezug CHF 500'000, verheiratet, ohne Kirchensteuer: Steuer 2026 in CHF
GemeindeSteuerUnter­schied
Freiburg (Fribourg)45'280–
Greng
günstigste Gemeinde im Kanton
35'920−9'360
Jaun
teuerste Gemeinde im Kanton
49'180+3'900
Durchschnitt im Kanton Freiburg
119 Gemeinden, nach Einwohnern gewichtet
45'140−140

Wer in Greng wohnt, zahlt für denselben Bezug rund CHF 9'360 weniger als in Freiburg. Der Grund: Kanton und Gemeinde rechnen mit ihrem eigenen Steuerfuss, die Bundessteuer ist überall gleich. Wo es in der ganzen Schweiz am günstigsten ist, zeigt die Rangliste aller Gemeinden; die Zahlen für die Hauptorte stehen auf der Seite Kanton Freiburg.

3a-Bezüge staffeln: was es in Freiburg bringt

Der Steuersatz auf Kapitalleistungen steigt mit dem Betrag, und alle Bezüge eines Jahres werden zusammengezählt – bei Ehepaaren auch die beider Partner. Wer sein Vorsorgegeld auf mehrere 3a-Konten verteilt und diese in verschiedenen Jahren bezieht, bleibt jedes Jahr in einer tieferen Stufe. Ein Beispiel mit CHF 250'000 aus der Pensionskasse und drei 3a-Konten mit je CHF 50'000:

Steuern in Freiburg 2026, in CHF
Bezugallein­stehendverheiratet
alles im selben Jahr (CHF 400'000)34'86033'680
Pensionskasse in einem Jahr, die drei 3a-Konten in drei anderen Jahren20'34018'560
weniger Steuern durch Staffeln14'52015'120

Ein 3a-Guthaben darf frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter bezogen werden, ein Konto nur als Ganzes. Nach dem Referenzalter dürfen Sie es nur stehen lassen, solange Sie weiterarbeiten – höchstens fünf Jahre (Art. 3 Abs. 1 BVV 3). Welche Verteilung für Ihre Konten am wenigsten kostet, sucht der Pensions-Fahrplan selbst; den Vergleich für Ihre eigenen Konten rechnet der Gratis-Rechner Säule 3a gestaffelt beziehen.

Rente oder Kapital?

Bei CHF 500'000 Kapital zahlt ein Ehepaar in Freiburg einmalig rund CHF 45'280 Steuern – 9,1 % des Betrags. Die Rente dagegen ist jedes Jahr als Einkommen steuerbar, dafür tragen Sie beim Kapital selbst das Risiko, dass das Geld reicht. Der Gratis-Rechner Rente oder Kapital vergleicht beides mit den Steuern in Freiburg und zeigt die Gewinnschwelle.

Vor der Pensionierung: in die Säule 3a einzahlen

Solange Sie erwerbstätig sind, senkt jede Einzahlung in die Säule 3a die Einkommenssteuer. In Freiburg spart ein Ehepaar mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 100'000 mit CHF 7'258 Einzahlung rund CHF 1'910 Steuern (26,3 % der Einzahlung, ohne Kirchensteuer). Für das Steuerjahr 2026 muss das Geld spätestens am 31. Dezember 2026 auf dem 3a-Konto verbucht sein. Steuerersparnis mit Ihren Zahlen ausrechnen

Ihre Zahlen sind anders?

Die Gratis-Rechner gelten für jede Gemeinde der Schweiz und rechnen direkt in Ihrem Browser – Ihre Angaben werden nicht gesendet. Was wann zu tun ist, zeigt die Checkliste Pensionierung.

3a gestaffelt beziehen Rente oder Kapital

Häufige Fragen

Wie viel Steuern kostet ein Kapitalbezug von CHF 250'000 in Freiburg?

Im Steuerjahr 2026 rund CHF 17'400 für Alleinstehende und rund CHF 16'280 für Verheiratete – 7,0 % bzw. 6,5 % des Betrags. Gerechnet sind Bund, Kanton und Gemeinde Freiburg ohne Kirchensteuer und ohne weitere Kapitalbezüge im selben Jahr. Es spielt keine Rolle, ob das Geld aus der Pensionskasse oder der Säule 3a kommt.

Ist der Kapitalbezug in Freiburg günstig oder teuer?

Für CHF 500'000 zahlt ein Ehepaar in Freiburg rund CHF 45'280 (ohne Kirchensteuer). Das ist Rang 46 von 119 Gemeinden im Kanton Freiburg und Rang 1'951 von 2'110 in der Schweiz. Am günstigsten ist es im Kanton Freiburg in Greng mit rund CHF 35'920.

Lohnt es sich in Freiburg, die 3a-Konten gestaffelt zu beziehen?

In unserem Beispiel ja: Ein Ehepaar, das CHF 250'000 aus der Pensionskasse und drei 3a-Konten mit je CHF 50'000 im selben Jahr bezieht, zahlt in Freiburg rund CHF 33'680 Steuern. Bezieht es die drei 3a-Konten in drei anderen Jahren, sind es zusammen rund CHF 18'560 – rund CHF 15'120 weniger.

Wie viel Steuern spart eine Einzahlung in die Säule 3a in Freiburg?

Ein Ehepaar mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 100'000, das CHF 7'258 einzahlt (Höchstbetrag 2026 mit Pensionskasse), spart in Freiburg rund CHF 1'910 Einkommenssteuer, ohne Kirchensteuer. Das sind 26,3 % der Einzahlung. Für 2026 muss das Geld bis 31. Dezember auf dem 3a-Konto sein.

Wann muss ich den Kapitalbezug bei der Pensionskasse anmelden?

Die Frist steht im Reglement Ihrer Pensionskasse (Art. 37 Abs. 4 BVG); wer sie verpasst, kann das Guthaben in der Regel nur noch als Rente beziehen. Lesen Sie das Reglement darum früh. Verheiratete brauchen für den Kapitalbezug die schriftliche Zustimmung des Ehepartners (Art. 37a BVG). Alle Fristen stehen in der Checkliste Pensionierung.

So ist gerechnet

Modellrechnung, keine Steuerberatung. Steuer auf Kapitalleistungen aus Vorsorge und Einkommenssteuer mit den Tarifen 2026, abgeleitet aus dem Steuerrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV, Abfrage 30. Oktober 2026); die ESTV ist an diesem Angebot nicht beteiligt. Für alle Gemeinden eines Kantons rechnen wir mit der Steuer einer Referenzgemeinde und dem Verhältnis der Gemeinde dazu. Die Werte der Tabelle für Freiburg haben wir am 2. November 2026 direkt mit dem ESTV-Steuerrechner verglichen: weniger als 0,1 % Abweichung. Einwohner: Bundesamt für Statistik (BFS), ständige Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2025, Gemeindestand 1. Januar 2026. Rang und Vergleich: alle 2'110 Gemeinden der Schweiz, gleiche Annahmen. Ihre eigenen Zahlen können abweichen.

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Quellen